Letzte Infos fürs morgige eBookCamp

Am morgigen Samstag ab 12 Uhr startet das 4. eBookCamp Hamburg – wir sind schon sehr gespannt! Hier noch ein paar kurze Infos:

1. Location
2. Die Sessions
3. Kleiner eBookCamp-Knigge
4. Suppenküche
5. Verpflegung und Abendprogramm
6. Twitter-Hashtag und WLAN

1. Location

Das eBookCamp findet statt im Maker Hub, in der Großen Bergstraße 160, zehn Minuten Fußweg vom Bahnhof Altona entfernt (und von dort kommend kurz hinter dem neuen IKEA City).

2. Die Sessions

Neun Sessions stehen auf dem Programm, drei davon zu unserem Schwerpunktthema „Hallo E-Book-Leser, alles klar?“. Alle Sessions in der Übersicht findet ihr hier: http://ebookcamp.wordpress.com/programm/
Die genaue Verteilung der Sessions auf die Slots werden wir zu Beginn der Veranstaltung mit euch per Handzeichen abstimmen.

3. Kleiner eBookCamp-Knigge

Sollte es euer erstes Barcamp sein, hier noch kurz ein paar Hinweise zum Konzept:

  • In den Sessions geht es nicht darum, dass einer redet und alle anderen zuhören. Es soll diskutiert werden und im besten Fall von allen Teilnehmern gemeinsame Ideen oder gar Lösungen zu den Fragestellungen gefunden werden. Wir bitten euch deshalb: Haltet euch nicht zurück mit Wortmeldungen und Beiträgen!
  • Man duzt sich, wenn im Zweifel auch nur für die Dauer der Veranstaltung.

4. eBookCamp-Suppenküche

Offiziell beginnt das eBookCamp um 13 Uhr. Wir öffnen aber schon ab 12 Uhr die Türen für ein gemeinsames Mittagessen. Wer Lust hat, bei Chili sin Carne und Baguette schon mal die Räume zu erkunden, auf bekannte Leute zu treffen und neue Leute kennenzulernen, ist herzlich eingeladen.

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Jan und Benjamin in action

5. Verpflegung während des Camps & Open End

Vor Beginn der Veranstaltung gibt’s die Suppe, während des Camps sorgen wir für Kuchen und Obst und abends gibt‘s leckere herzhafte Speisen. Wir haben ein Budget für Freigetränke eingeplant, das bis zum offiziellen Ende gegen 19 Uhr reichen sollte, und je nachdem, wie viel wir trinken, auch für den offenen Ausklang danach.

Übrigens: Den Ausklang des Abends untermalen, wie im vergangenen Jahr auch, E-Book-Reader-Leichensammler Jan Krutisch und sein Kollege und iPad-Malexperte Benjamin Rabe mit musikalischen Grooves und dazu passenden Visuals. Es lohnt sich also gleich doppelt, nach der Abschlussrunde noch zu bleiben, um den Abend bei Musik und Drinks angeregt plaudernd, aber gleichzeitig entspannt ausklingen zu lassen.

6. Twitter / Hashtag

Unser Twitteraccount um auf dem Laufenden zu bleiben: @eBookCamp – Hashtag: #eBookCamp
Offenes WLAN gibt’s im Maker Hub übrigens auch.

Wir freuen uns auf euch und einen schönen Tag! Bis morgen!

So manches E-Book-Gesicht treffen wir allerdings sicher auch schon heute Abend bei einer der Veranstaltungen der ersten Langen Nacht des E-Books in Hamburg oder bei der Abschlussparty im betahaus Hamburg, Eifflerstraße 43. Für Kurzentschlossene ist hier das Programm: http://die-lange-nacht-des-ebooks.de/. Oder auf Twitter unter: #ebooknacht – Die meisten Veranstaltungen sind ohne Anmeldung. Kommt gern vorbei!


Wir stellen vor: Unser Sponsor readbox

Neben AKEP, BoD und KiWi Verlag konnten wir readbox, den auf ePublishing spezialisierten Dienstleister aus Dortmund, als vierten Unterstützer gewinnen. Das ist sehr toll, dass wir damit auch bei den Sponsoren ein breites Spektrum an Unternehmen aus der Branche vorzeigen können!

Ralf Biesemeier Portrait

Ralf Biesemeier

Ralf Biesemeier, geschäftsführender Gesellschafter erzählt, warum readbox das eBookCamp fördert:

„Ich freue mich sehr, dass wir das eBook-Camp in Hamburg in diesem Jahr als Sponsor unterstützen können. Bei der Vielzahl an Branchenevents, die es inzwischen gibt, haben es die Organisatoren des Camps geschafft, den eigenen Charakter und Wert der Veranstaltung zu bewahren. Dass noch im Verlauf des ersten Tages des Vorverkaufs keine Tickets mehr zu bekommen sind, zeigt das große Interesse am Erfahrungsaustausch, Know-how-Transfer und neuen Ideen. In diesem Zusammenhang erfüllt das eBookCamp eine wichtige Funktion: Unsere Branche weiterzubringen und vorzubereiten auf das, was uns an Entwicklungen, Verwerfungen und Wettbewerb noch erwartet (der Name „eBookCamp“ ist hier sogar vielleicht ein wenig irreführend, denn es geht doch um viel mehr als nur eBooks …).

Insofern passt readbox als Sponsor gut zum Camp und das Camp gut zu uns, denn wir beschäftigen uns intensiv mit genau diesen Fragen:

  • Wie verhält sich der digitale Kunde?
  • Wie und wo erreiche ich ihn?
  • Welche Rolle spielt der Handel noch in einer digitalen Welt?
  • Welche Produktformen und -konzepte werden sich in Zukunft durchsetzen und wie müssen Verlagsprozesse aussehen, um in veränderten Wettbewerbs- und Handelsstrukturen noch ein profitables Geschäft machen zu können?

Zu hören und zu lernen, wie andere mit diesen Fragen umgehen und sich in netter Atmosphäre austauschen zu können, wird sicher sehr spannend werden!“

Über readbox:

readbox-logoDas Dortmunder Unternehmen readbox hilft seit seiner Gründung 2008 Verlagen und anderen publizierenden Unternehmen, ihre Inhalte schneller, effizienter, kostengünstiger und marktorientierter herzustellen, zu vermarkten und zu verkaufen. readbox war 2009 der erste Anbieter einer „digitalen Verlagsauslieferung“ und hat sich zum Ziel gesetzt, Know-how über Markt- und Technologieentwicklungen zusammenzubringen, um die zurzeit über 500 Kunden fit zu machen für die aktuellen Herausforderungen und Marktveränderungen im Handel und dem zunehmend wichtiger werdenden Direktgeschäft. Alleine in 2014 werden mehr als 8 Millionen eBooks über readbox ausgeliefert und abgerechnet worden sein – eine große Datenbasis, die es dem Unternehmen und den betreuten Verlagen erlaubt, ein großes Wissen über Kunden- und Handelsstrukturen, Erfolgsfaktoren, Konsumverhalten, Produktformen, Preise und mehr zu aggregieren. Auch aus diesem Grund sind wir froh, readbox in diesem Jahr als Sponsor und mit den beiden readboxern Luise Schitteck und Steffen Meier zwei kompetente Sessionleiter gewonnen zu haben.


Die Sessions 2014 – Heinz Mehrlich über barrierefreie E-Books

Welche Themen erwarten euch dieses Jahr beim eBookCamp? Sessions und Sessionleiter stellen wir sukzessive hier im Blog vor.

E-Books für Sehbehinderte

Im Gegensatz zu Deutschland gibt es in den USA bereits bindende Gesetze, wie Medieninhalte für sehbehinderte Menschen zugänglich zu machen sind. Europäische Regelungen sind in Arbeit. Nach Einschätzung der Reading Rights Coalition gelten etwa 10 Prozent der Amerikaner als lesebehindert. Annähernd zwei Drittel der Deutschen tragen eine Brille. Schwierigkeiten beim Sehen und Lesen sind also durchaus nicht selten. Übersieht die deutsche Medienindustrie so etwa 10 Prozent ihrer möglichen Kunden? Heinz Mehrlich zeigt in seiner Session die Probleme auf, die heutige Reader-Apps und E-Books Sehbehinderten bereiten, und stellt Lösungsansätze vor. Diskutiert werden soll, welches Innovationspotenzial und welche Möglichkeiten in E-Books für Sehbehinderte stecken, inwiefern sie auch für normal Sehende relevant sind und welche Lesergruppen damit neu erschlossen werden können.

Foto Heinz Mehrlich

Heinz Mehrlich

Der Diplomökonom Heinz Mehrlich, 61 Jahre alt, ist in der Selbsthilfeszene der Sehbehinderten aktiv und hält ganzjährig Vorträge zur Thematik „Nutzung von Tablet-PCs und Smartphones für Sehbehinderte“.


Die Sessions 2014 – Luise Schitteck und Carsten Sievers über „Ein Traum von einem Buch“

Welche Themen erwarten euch dieses Jahr beim eBookCamp? Sessions und Sessionleiter stellen wir sukzessive hier im Blog vor.

Ein Traum von einem Buch – Leserstimmen

Luise Schitteck, Buchhändlerin, und Carsten Sievers, bei eBook.de im Kundenservice tätig, stehen in Sachen eBook-Support und-Verkauf in engem Kontakt mit Leserinnen und Lesern. In ihrer Session Ein Traum von einem Buch berichten sie aus erster Hand, was dem Leser Freude und Frust bereitet.

Gemeinsam blicken Luise und Carsten auf viele Jahre Erfahrung im E-Book-Geschäft zurück. Dabei schauen sie nicht aus dem berühmten Elfenbeinturm auf Leserinnen und Leser herunter, sondern stehen im direkten täglichen Kontakt. Wenn also einer von Lust und Frust der E-Book-Leser weiß, dann diese beiden!

In ihrer Session lassen sie uns an ihren Erfahrungen teilhaben. Sie berichten, welche Wünsche geäußert werden und wurden, worin Leserinnen und Leser den Mehrwert elektronischen Lesens sehen, was besonders frustriert und erfreut, nach welchen Kriterien Titel ausgewählt werden. Aber auch: Was sind Stolpersteine, was sorgt für Beschwerden? Warum entscheiden sich Leser und Leserinnen für eine bestimmte Leseumgebung (Hardware und „Location“)? Wird zum Beispiel das Schriftbild (abgesehen von der Schriftgröße) bewusst verändert? Wie hoch ist eigentlich tatsächlich der Anteil der Reklamationen relativ zu den tatsächlichen Verkäufen?

Ihre eigenen Erfahrungen werden die beiden mit denen zahlreicher anderer Kollegen und Kolleginnen unterfüttern. Außerdem soll es darum gehen, ihre eigenen Erkenntnisse mit den bekannten E-Book-Studien und Kundenbefragungen in Einklang zu bringen.

Luise Schitteck

Luise Schitteck

Luise Schitteck ist gelernte Buchhändlerin und lässt sich von Freunden immer noch dafür auslachen, dass sie bei der Ankunft des ersten Kindle im Markt mit aller verfügbaren Vehemenz gegen elektronisches Lesen gewettert hat. Nach ihrer Ausbildung in einer kleinen Buchhandlung im Oldenburger Münsterland blieb sie dort noch einige Jahre im reinen Offline-Papier-Kosmos der klassischen Inhaberinnen-geführten Buchhandlung, verkaufte Bücher, begleitete Lesungen und überprüfte Steckverbindungen, wenn der Nadeldrucker mal wieder streikte.

Ab 2010 war Schitteck in der Thalia Buchhandlung in Osnabrück angestellt und wurde dort die (in jeder Filiale vorhandene) „E-Reading Expertin“. Von der Einführung des OYO im Oktober 2010 bis zum Wechsel zum Tolino Shine im Frühjahr 2013 hat sie dabei vermutlich jedes mögliche Kundenproblem mindestens einmal am eigenen Leib erfahren.

Auf e-luise.de bloggt sie über ihre Erfahrungen als Buchhändlerin mit e-Reading und e-Readern.

Seit Dezember 2013 ist sie im Marketing-und Vertriebsteam der Dortmunder Softwarefirma readbox angestellt, die Verlage dabei unterstützt, digitale Produkte zu konzipieren und erfolgreich in den Markt zu bringen.

Carsten Sievers

Carsten Sievers

Carsten Sievers ist seit 2007 im Bereich Kundenservice bei eBook.de, vormals Libri.de, tätig, zuvor studierte er Bibliotheks- und Informationsmanagement an der HAW Hamburg. Seine ersten Erfahrungen mit E-Books machte er bereits 2007 mit Mobipockets, mit ePub-E-Books arbeitet er seit 2009 täglich.


Wir stellen vor: Unser Hauptsponsor: BoD – Books on Demand

Ohne unsere Sponsoren ließe sich das eBookCamp nicht umsetzen. Deshalb an dieser Stelle ein explizites Dankeschön an Books on Demand, das uns in diesem Jahr als Hauptsponsor unterstützt. Den Geschäftsführer Dr. Florian Geuppert baten wir, uns zwei Fragen zu beantworten.

Dr. Florian Geuppert, Geschäftsführer BoD

Dr. Florian Geuppert, Geschäftsführer BoD

Lieber Florian Geuppert, was reizte BoD daran, unser eBookCamp zu unterstützen?

Beim eBookCamp geht es um zentrale Fragen des E-Publishings und darum, gemeinsam Lösungen zu finden, um das Buch noch besser zu machen. Als Markt- und Technologieführer im Bereich der digitalen Buchpublikation und als das Original im Self-Publishing treibt BoD den digitalen Fortschritt und Wandel in der Buchbranche seit über 15 Jahren voran. Aus diesem Grund unterstützen wir das eBookCamp gern, um den Austausch von Erfahrungen und die Gestaltung von Ideen rund um das digitale Publizieren zu fördern.

 

Worin sehen Sie persönlich den größten Vorteil des elektronischen Buches?

Der größte Vorteil des E-Books liegt in den neuen Möglichkeiten. Wir stehen bei der Entwicklung und Umsetzung der Potenziale, die das elektronische Buch für Autoren, Verlage und Leser bietet, noch ziemlich am Anfang. Häufig ist das E-Book noch eine Kopie des gedruckten Buchs. Dabei eröffnet uns das E-Book vollkommen neue Optionen, um Inhalte interaktiv und multimedial aufzubereiten, um so neue Mehrwerte für den Leser zu schaffen. Diese Entwicklung voranzubringen, ist ein spannender Prozess, den wir gern begleiten.

 

Über Books on Demand:

BoDWir freuen uns sehr, in diesem Jahr BoD als Hauptsponsor gewonnen zu haben – und damit ein Unternehmen, das zu den maßgeblichen Innovationstreibern der Buchbranche zählt. Seit über 15 Jahren ist BoD die Anlaufstelle für das digitale Publizieren von Büchern über den Buchhandel und Partner für über 27.000 Autoren und mehr als 1.700 Verlage. Nicht nur, dass BoD seinen Autoren schon ausgesprochen früh den Vertrieb als E-Book ermöglichte und heute zu den größten deutschen eBook-Distributoren zählt, beständig entwickelt die Self-Publishing-Plattform, die sich auch mit der begehrten Auszeichnung „Apple-Approved Aggregator für iBooks“ schmücken kann, neue Services und Ideen, wie etwa aktuell BoD E-Short, ein Service zur schnellen digitalen Veröffentlichung kurzer Inhalte.


Die Sessions 2014 – Uwe Naumann und Andreas Winkelmann mit »Deathbook« – das multimediale und interaktive E-Book bei Rowohlt

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Andreas Winkelmann © by Gregor Middendorf

Deathbook ist ein Thriller und war zugleich ein digitales Ereignis: die E-Books-Version enthält Videos und Töne, Chats und Möglichkeiten zur Interaktion. Andreas Winkelmann und Uwe Naumann stellen kurz das Projekt vor und werden anschließend sehr offen und problemorientiert eine Auswertung des Projekts präsentieren.

Andreas Winkelmann studierte Sport in Saarbrücken, war vier Jahre Soldat und arbeitete unter anderem als Fitnesslehrer, Taxifahrer, Versicherungsfachmann und freier Redakteur, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete.

Uwe Naumann © by Hergen Schimpf

Uwe Naumann © by Hergen Schimpf

Uwe Naumann studierte Germanistik und Soziologie mit anschließender Promotion. Er war zwölf Jahre Programmleiter Sachbuch bei Rowohlt und ist jetzt Koordinator E-Book in dem Reinbeker Verlag.


Die Sessions 2014 – Michael Schneider mit REST in Publishing

Welche Themen erwarten euch dieses Jahr beim eBookCamp? Sessions und Sessionleiter stellen wir sukzessive hier im Blog vor.

Rest in Publishing

Was verbirgt sich denn bloß dahinter? Das soll in Michael Schneiders Session gemeinsam heruasgefunden werden. Aber so viel sei gesagt: REST ist natürlich ein Akronym und steht für „Representational State Transfer“. Der Begriff benennt eine von Thomas Roy Fielding definierte Architektur, die Anwendungen in verteilten Netzen effizient verbindet. Restful Webservices erfreuen sich großer Beliebtheit, nicht nur bei Google, Amazon, Apple & Co. Was als unschuldiger Vorschlag für eine moderne Architektur begann, könnte für die Art und Weise wie wir mit unseren digitalen Inhalten umgehen eine kleine Revolution bedeuten. Wie E-Books Restful werden, wie Rest funktioniert, was Verlage von REST erwarten können und warum Restful Services die Zukunft des digitalen Publizierens sind, soll in dieser Session diskutiert werden.

Michael Schneider © Petra Gass

Michael Schneider © Petra Gass

Michael Schneider studierte in Mainz Informatik, BWL und Medienwissenschaften. Anschließend führte er das Buch-Antiquariat titelei. Weitere Stationen vor seiner aktuellen Tätigkeit beim Arbeitskreis Elektronisches Publizieren (AKEP) des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels waren beim Deutschen Fachverlag in Frankfurt, bei der Nationalbibliothek in Frankfurt, beim ZDF und beim Eichborn Verlag.


Die Sessions 2014 – Andrea Kock über sinnvolle Features in enhanced E-Books

Welche Themen erwarten euch dieses Jahr beim eBookCamp? Sessions und Sessionleiter stellen wir sukzessive hier im Blog vor.

Kreativworkshop: Vom Text zum interaktiven E-Book – Welche Features passen zu welchem Inhalt?

Intuitiv. Interaktiv. Multimedial – ein E-Book kann theoretisch all das sein, lässt es sich doch durch Einbindung von Bildern, Tönen, Videos und Inhalten jeder Art um sinnvolle Eindrücke ergänzen. Dreh- und Angelpunkt dieser Anreicherungen ist der Autor, der mit seinem Wissen um den Inhalt und seinem schöpferischen Potenzial, besonders in der Lage ist, die interaktive Umsetzung seines Werks in die Hand zu nehmen.

Bisher standen allerdings häufig hohe Produktionskosten, erforderliches Spezialwissen und eingeschränkte Vertriebsmöglichkeiten unüberbrückbar zwischen Autoren und interaktiven E-Books. Diese Lücke schließen in letzter Zeit neue Tools wie beispielsweise PubCoder, die interaktive E-Books auch im Self-Publishing möglich machen und Autoren in die Lage versetzen, ein enhanced E-Book ohne größeres technischen Know How zu konzipieren.

Befreit von technischen Fesseln ist es nun also endlich an der Zeit, sich dem Content zu widmen! In ihrer als Workshop angelegten Session wird Andrea Kock mit den Teilnehmern der Frage nachgehen, welche nützlichen und sinnvollen Features hinter dem Begriff „interaktiv“ oder „enhanced“ stehen können. In Gruppen soll beispielhaft für zwei Titel aus unterschiedlichen Genres diskutiert werden, welche Features dem Leser am Ende in einem E-Book echten Nutzen bieten.

Andrea Kock

Andrea Kock (c) privat

Andrea Kock ist bei BoD – Books on Demand im Bereich E-Book für Produktentwicklung sowie Standards, Prozesse und Qualitätssicherung in E-Book Herstellung und Distribution verantwortlich. Die Buchhändlerin und Amerikanistin (M.A.) arbeitet seit dem Jahr 2000 mit E-Books und bei BoD seit 2003 in den Bereichen Layout und Lektorat, Key Accounts und E-Books.


Das eBookCamp hat eine Schwester! Die Lange Nacht des E-Books

Word is on the street - die Plakate für die Lange Nacht des E-Books hängen!

Word is on the street – die Plakate für die Lange Nacht des E-Books hängen!

Das kommende Wochenende steht im Zeichen des E-Books. Klar – am Samstag, das eBookCamp. Aber: erstmalig öffnen in diesem Jahr schon am Abend vorher auch Hamburger Buchhandlungen, Verlage und Institutionen ihre Türen zur Langen Nacht des E-Books. Insgesamt haben wir, die Organisatoren des eBookCamps mit Unterstützung vom Landesverband Nord des Börsenvereins, 17 kostenfreie Veranstaltungen zusammengetragen.

In E-Book-Lesungen, Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops können alle Hamburger bei den Gastgebern hinter die Kulissen schauen und dabei das elektronische Lesen aus verschiedenen Perspektiven in den Blick nehmen. Bei einer Abschlussparty im betahaus wird ab 21 Uhr zudem das 15-jährige Jubiläum des mairisch Verlags gefeiert.

Übersicht der Veranstaltungen:

  • 16:30 Uhr, Vortrag über die elektronische Bibliothek des Instituto Cervantes Hamburg (Instituto Cervantes, Chilehaus, Eingang B, 1. Etage, Fischertwiete 1)
  • 17:00 Uhr, Und App geht‘s – interaktives Erzählen für Kinder (kleinerdrei, Eifflerstraße 43)
  • 18:30 Uhr, Wie funktioniert die Onleihe? Vortrag mit E-Book-Bingo (Bücherhallen Hamburg, Zentralbibliothek, Hühnerposten 1)
  • 18:30 Uhr, Unvergolten – Lesung mit Chris Karlden (Edel AG, Neumühlen 17)
  • 18:30 Uhr, Das digitale Kinderbuch: Oetinger34, Tigerbooks und Tigercreate (Oetinger Verlag, Max-Brauer-Allee 34)
  • 18:30 Uhr, E-Book-Workshop „stories! übers digitale Lesen“ (stories! Die Buchhandlung, Straßenbahnring 17)
  • 19:30 Uhr, E-Book-Publishing – Ein Blick hinter die Kulissen (Carlsen Verlag, Völckersstraße 14–20)
  • 19:00 Uhr, Mein E-Reader und ich – Workshop mit den Experten von eBook.de (betahaus, Eifflerstraße 43)
  • 20:00 Uhr, CulturBooks, ein E-Book-Verlag stellt sich vor – im Büchereck Niendorf (Büchereck Niendorf Nord, Nordalbinger Weg 15)
  • 20:00 Uhr, Das schnellste E-Book des Abends (betahaus, Eifflerstraße 43)
  • 20:00 Uhr, Endgame – Projektvorstellung und Lesung (Oetinger Verlag, Max-Brauer-Allee 34)
  • 20:00 Uhr, Deathbook – ein multimedialer und interaktiver Thriller (Literaturhaus Hamburg, Schwanenwik 38)
  • 20:00 Uhr, Lesung mit Daniela Chmelik von asphalt & anders (Mamalicious Café, Max-Bauer-Allee 277)
  • 21:00 Uhr, Vortrag „Textkörper körperlos. Von der Typographie in elektronischen Büchern“ (Hoffmann und Campe Verlag, Harvestehuder Weg 42)
  • 21:00 Uhr, Abschluss & mairisch-Verlags-Party (betahaus, Eifflerstraße 43)
  • 21:30 Uhr, So geht das – E-Books bei cohen + dobernigg (cohen + dobernigg, Sternstraße 4)

Alle Details unter http://die-lange-nacht-des-ebooks.de/

Die deutschlandweit erste Lange Nacht des eBooks fand übrigens am 14. Februar 2014 in München statt, ebenfalls am Vorabend des dortigen eBookCamps.

Wir freuen uns, euch bei der Langen Nacht zu sehen – spätestens alle bei der Abschlussparty im betahaus!

 


Die Sessions 2014 – Sebastian Posth mit 360°-Online-Marketing

Welche Themen erwarten euch dieses Jahr beim eBookCamp? Sessions und Sessionleiter stellen wir sukzessive hier im Blog vor.

Kleine Theorie des 360°-Online-Marketings

Seit einigen Monaten stellt ‚Publishing Data Networks‘ mit ihrem Tool ‚Monitor‘ zahlreichen Verlagen ein Werkzeug zur Optimierung ihrer Online-Marketing-Aktivitäten für digitale Inhalte zur Verfügung. Via ‚Monitor‘ können Verlage und AutorInnen Verkaufs- und Social-Media-Daten aus unterschiedlichen Quellen in einer integrierten Oberfläche einsehen und analysieren. Die gezielte Analyse von Daten soll Verlage und AutorInnen dabei unterstützen, die Vermarktung und Distribution von Ebooks punktgenau steuern.

Ziel der Session auf dem Ebook-Camp ist es nicht, ‚Monitor‘ im Detail vorzustellen. Vielmehr geht es darum, die Erkenntnisse aus den letzten Monaten intensiver Beschäftigung mit den Daten des deutschen Ebook-Marktes in systematisierter Form als „Kleine Theorie des 360°-Online-Marketings“ zu präsentieren. Marketing-Maßnahmen und Kampagnen sollen schematisch analysiert und Schlussfolgerungen gezogen und diskutiert werden für eine mögliche Grundlage einer systematischen und datenbasierten Praxis der Vermarktung (digitaler) Inhalte online.  Um regen Austausch wird gebeten.

Sebastian Posth (c) Sebastian Posth, Patricia Nauta

Sebastian Posth, seit 2004 Verleger, Berater und Unternehmer in der Verlagsbranche mit dem Fokus auf Ebook-Herstellung und digitalem Vertrieb, Handelsmarketing und Sales-Monitoring. – Gründer der ersten digitalen Verlagsauslieferung und Unternehmung für die Konvertierung von E-Books, zwischen 2009 und 2011 verantwortlich für die Digitale Verlagsauslieferung bei der VVA (Bertelsmann), Berater für deutsche und europäische Verlage, Zwischenhändler, Shops und Buchhandlungen, CEO von Publishing Data Networks. Auf Twitter: @posth